Du möchtest lernen, wie Du gute Fotos machen kannst und weißt nicht, wo Du anfangen sollst? Vielleicht möchtest Du bessere Fotos von Deinen Lieben machen, beeindruckende Fotos von Deinen Reisen mitbringen oder einfach nur ein entspannendes Hobby ausüben. Der Grund ist eigentlich egal – wenn Du anfängst zu fotografieren, stehst Du zunächst vor einem ganzen Berg an Informationen und es ist schwer dort einen roten Faden zu finden.

In diesem Artikel gebe ich Dir ein paar Tipps, welche Themen Du Dir ansehen solltest, wenn Du es ernst nimmst mit dem Fotografieren. Wenn ich zu den genannten Themen Artikel auf meinem Blog habe, verlinke ich diese natürlich. Wenn ich (noch) keine Artikel habe, verlinke ich auf andere Blogs, die dazu bereits Artikel veröffentlicht haben. Wollen wir loslegen?

GRUNDLAGEN

Ich weiß, Du möchtest keine Theorie lernen. Und ich kann Dich natürlich auch nicht dazu zwingen. Aber ich muss Dir leider sagen, dass die Qualität Deiner Fotos wesentlich davon abhängt, dass Du dich hier ein wenig auskennst. Und wenn Du die Grundlagen verstanden hast, macht das Fotografieren auch gleich viel mehr Spaß! Selbst wenn Du im Automatikmodus fotografierst, helfen Dir die Kenntnisse wesentlich weiter. Du solltest also unbedingt wissen, welche Auswirkungen Blende, Belichtungszeit und ISO-Wert auf Dein Foto haben. 
 
Ich behandle diesen ganzen Themenkomplex auf meinem Blog in meiner Grundlagenserie – wenn Du Dich also damit beschäftigen möchtest, kannst Du sofort damit anfangen. Außerdem kannst Du Dir diese Infos auch als PDF-Datei herunterladen.

DAS HISTOGRAMM

Sicherlich ist Dir schon einmal aufgefallen, dass manche Fotos sehr dunkel wirken, andere wieder zu hell und manche „genau richtig“, also mittelhell. Im Automatik-Modus versucht die Kamera immer, ein mittelhelles Foto zu machen, also ein Foto, das genauso viele helle wie dunkle Anteile hat. Im manuellen Modus musst du das selbst übernehmen. Aber keine Angst, das Histogramm ist ein Hilfsmittel, das Dir hilft, die Helligkeit eines Fotos besser einzuschätzen. Nicht immer siehst Du auf dem Display nämlich die Einzelheiten. Mit Hilfe des Histogramms bekommst Du aber eine sehr gute Hilfestellung. Auf meinem Blog findest Du auch einen Artikel dazu: Das Histogramm verständlich erklärt

KAMERA-PROGRAMME

Wenn Du Dich schon einmal gefragt hast, wofür wohl die ganzen Buchstaben auf dem Programmrad auf der Kamera stehen, solltest Du meinen Artikel Automatik oder manuell – lohnt sich der Umstieg? lesen. Auch wenn die Kameras je nach Hersteller und nach Zielgruppe unterschiedliche Programme anbieten, findest Du einige doch bei allen Kameras. Gerade die Profi-Kameras bieten allerdings deutlich weniger Programme im vollautomatischen oder fast automatischen Bereich, da die Hersteller davon ausgehen, dass nur fortgeschrittene Fotografen Kameras in der Preisklasse kaufen. 
 
Fakt ist: Du solltest wenigsten grob wissen, was in welchem Programm von der Kamera erledigt wird und wann Du selbst eingreifen kannst. Daher empfehle ich Dir als Einsteiger, Dich auch mit den Programmen auseinander zu setzen. 

FOKUSSIEREN

“Warum werden meine Fotos nicht scharf?“ ist sicherlich eine der häufigsten Fragen bei Fotografie-Anfängern (und auch bei vielen Fortgeschrittenen :-). Und die Gründe dafür können tatsächlich sehr vielseitig sein. Es gibt sehr viele Faktoren, die einen Einfluss auf die Schärfe Deiner Fotos haben. Zu diesem Thema habe ich auch eine kleine Mini-Serie verfasst: Richtig scharf – Teil 1 und Teil 2. Hier findest Du viele Tipps für schärfere Fotos, vor allem im ersten Teil gehe ich auch etwas mehr auf das Fokussieren an sich ein  – Deine Kamera bietet dafür nämlich mehrere Methoden an. 
Beim Fokussieren gibt es sehr, sehr viele Herausforderungen – je eher Du Dich diesen Herausforderungen stellst, umso eher werden Deine Fotos besser. Worauf wartest Du also noch?

Du möchtest die Grundlagen der Fotografie lernen? Du möchtest wissen, warum ich wann welche Einstellungen für meine Fotos wähle? Ich erkläre dir alles in meinem neuen E-Book “Einfach besser fotografieren – Mit Beispielen zum Erfolg”. Sicher dir heute dein Exemplar zum Preis von nur 12,99 Euro.

BILDGESTALTUNG

Wenn Dir Deine Fotos zu langweilig sind und ihnen das “gewisse Extra“ fehlt wird es Zeit, dass Du an der Bildgestaltung arbeitest. Zwei Artikel habe ich zu diesem Themenbereich bereits verfasst, aber da ich noch nicht alle Themenbereich abgedeckt habe, habe ich Dir auch von anderen Autoren etwas herausgesucht:

DIE DRITTELREGEL:

Die Drittelregel wird gern verwendet, um etwas mehr Spannung zu erzeugen, denn mittig platzierte Motive wirken häufig langweilig. Diesem Thema habe ich den Artikel Ein besserer Bildaufbau mit Hilfe der Drittelregel gewidmet.

FRAMING:
 
Framing ist sozusagen ein Rahmen im Foto, der den Blick des Betrachters direkt auf Dein Motiv lenkt. Auch dieses Thema findest Du bereits auf meinem Blog: Mache deine Fotos mit dieser einfachen Methode interessanter
  1.  

LINIENFÜHRUNG:

Linien bieten dem Auge eine Orientierung und führen den Blick in das Foto. Das können horizontale, vertikale, diagonale Linien oder auch eine Mischung aus allen Linientypen sein. Einen ganz guten Artikel dazu findest Du bei www. Wunderkarten.de. Eine sehr häufig verwendete horizontale Linie ist dabei der Horizont. 

FARBEN:

Die richtige Farbauswahl kann ebenfalls zu einer gelungen Bildgestaltung beitragen. So kann ein Foto zum Beispiel ganz in einem Farbton gehalten sein oder aber gerade in Kontrastfarben. Für weitere Infos habe ich Dir diese Artikel herausgesucht, wobei der erste Artikel etwas tiefer in die Theorie geht als die anderen beiden Artikel:

  1. Farbgestaltung von Andreas Hurni
  2. Bildgestaltung durch Farbe von PCTipp.ch
  3. Bildgestaltung mit Farbe von Stefan Mohme

VORDERGRUND – MITTE – HINTERGRUND:

Wenn Du bei Deinen Fotos den Vordergrund mit in das Foto bekommen kannst, verleihst Du Deinem Foto mehr Tiefe und der Betrachter kann das Motiv räumlich besser einordnen. In diesem Artikel kannst Du mehr dazu erfahren: Bildgestaltung: Vordergrund, Hintergrund.

MINIMALISMUS:

Bei minimalistischen Fotos konzentrierst Du Dich voll und ganz auf Dein Motiv und lässt alles weg, was davon ablenken könnte. Minimalistische Fotos  finde ich persönlich häufig sehr ansprechend, in diesem Artikel verrät dir Nora mehr darüber.  

So, das ist mein Leitfaden für Dich, welche Themen Du Dir anschauen solltest, wenn Du mit dem Fotografieren beginnst. Natürlich gibt es noch sehr, sehr viel mehr Themen, die interessant sind und die Deine Fotos besser machen. Aber dieses sind in meinen Augen das wichtigste Rüstzeug. 

Ich wünsche Dir jetzt viel Spaß beim Lernen, vor allem aber auch beim Fotografieren!

Nicky

VOM SCHNAPPSCHUSS ZUM HINGUCKER

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F O T O G R A F I E R E N .  E I N F A C H .  L E R N E N .