Belichtung, Belichtungszeit, Blende, Brennweite, ISO, Weißabgleich – zu Anfang habe ich nur Bahnhof verstanden. Mit dieser Artikelserie gehe ich der Bedeutung dieser Begriffe auf den Grund – damit du dich langsam in die Terminologie der Fotografie einarbeiten kannst. Dieses ist Teil 1 dieser Grundlagen-Serie!
Belichtung ist ein zentraler Begriff beim Fotografieren, aber weißt du genau, was genau sich dahinter verbirgt? Damit du in Zukunft mitreden kannst, erkläre ich dir in diesem Artikel, was sich hinter “der Belichtung” verbirgt.

BEGRIFFSDEFINITION

„Die Belichtung eines Photos ist der zentrale Bereich des Photographierens. Sie geschieht, indem für einen kurzen Augenblick der Verschluss des Objektivs geöffnet wird und Licht auf den lichtempfindlichen Film oder den lichtempfindlichen Kamerasensor trifft.“

Schauen wir uns das einmal in dieser Skizze an:

Wir haben eine Kamera mit einem lichtempfindlichen Sensor. Auf den Sensor fällt zunächst kein Licht, denn der Verschluss der Kamera ist geschlossen. Außerdem haben wir eine Lichtquelle, die Lichtstrahlen aussendet. Diese Lichtstrahlen fallen auf unser Fotomotiv, die Torte. Von dort werden die Strahlen reflektiert – und zwar unterschiedlich, je nach Farbe und Material der Tortenbestandteile. Wird das gesamte Licht reflektiert, erscheint das Motiv weiß, wird das gesamte Licht absorbiert, erscheint es schwarz. Die reflektierten Strahlen von der Torte werden natürlich nicht nur in Richtung Kamera reflektiert, aber in der Skizze berücksichtige ich nur diese Strahlen. Die Strahlen treten vorn im Objektiv ein, wandern durch die Blende (das ist die Öffnung im Objektiv) bis zum Verschluss der Kamera. Beim Auslösen wird der Verschluss für eine bestimmte Zeit geöffnet (Belichtungszeit) und die Strahlen treffen auf den Sensor. Dieser zeichnet die Lichtinformationen auf und erstellt daraus ein Bild.

WELCHE FAKTOREN BEEINFLUSSEN DIE BELICHTUNG?

DIE BLENDE
 
Die Blende ist das Loch im Objektiv, durch das Licht ins Kamera-Innere fällt. Je größer das Loch ist, desto mehr Licht fällt auf den Sensor. Die Größe kann an der Kamera eingestellt werden.
 

DIE BELICHTUNGSZEIT

Die Belichtungszeit bestimmt, wie lange der Verschluss vor dem Sensor geöffnet wird, wie lange also Licht auf den Sensor fällt. Auch hier gilt - je länger der Verschluss geöffnet ist, desto mehr Licht fällt auf den Sensor.

DER ISO-WERT

Der ISO-Wert bestimmt, wie empfindlich der Sensor ist. Wird ein höherer ISO-Wert eingestellt, ist der Sensor empfindlicher und es wird nicht so viel Licht für eine korrekte Belichtung benötigt.

Für die Belichtung eines Bildes ist es nun besonders wichtig, die Lichtmenge genau so zu treffen, dass das Bild nicht zu dunkel aber auch nicht zu hell wird.  Trifft nämlich zu wenig Licht auf den Sensor, wird das Bild unterbelichtet (zu dunkel). Trifft zu viel Licht auf den Sensor, wird das Bild überbelichtet (zu hell). Schau dir die folgenden Fotos einmal an, sie verdeutlichen diesen Sachverhalt noch einmal.

Unterbelichtetes Foto

Ein unterbelichtetes Foto. In den dunklen Bereichen sind die Details nicht zu erkennen, insgesamt wirkt das Bild zu dunkel.

Überbelichtetes Foto

Ein überbelichtetes Foto. Die hellen Bereiche “fransen aus”, sind nur noch weiß. Insgesamt wirkt das Bild dadurch etwas blass.

Korrekt belichtetes Foto

 

Ein korrekt belichtetes Foto. Die dunklen Bereiche zeigen die Details, die Zeichnung der Wolken ist gut zu erkennen. Das Bild wirkt lebhaft und farbenfroh.

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ZUSAMMENFASSUNG

  • Ein Bild wird belichtet, wenn Licht durch das Objektiv und den geöffneten Verschluss der Kamera auf den Bildsensor fällt.
  • Fällt zu viel Licht auf den Sensor, ist das Bild überbelichtet, die hellen Bereiche fransen aus.
  • Fällt zu wenig Licht auf den Sensor, ist das Bild unterbelichtet, die dunklen Bereiche weisen keine Details mehr auf.
  • Die richtige Belichtung hängt von der richtigen Lichtmenge (Blende und Belichtungszeit) und von der Empfindlichkeit des Sensors (ISO-Wert) ab.

QUIZ

Hast Du Lust zu prüfen, ob du die Belichtung jetzt schon ein wenig besser verstehst? Dann beantworte meine Fragen in dem kleinen Quiz! Viel Spaß dabei!

Möchtest du jetzt testen, ob du die Belichtung jetzt schon besser verstehst? Dann beantworte die Fragen in diesem Quiz!

So, das war mein Einstiegsartikel zu der Belichtung. Einen ersten Schritt hast du geschafft – war überhaupt nicht schlimm, oder? Bleib jetzt dran – die nächsten Artikel meiner Grundlagenserie erklären dir die Blende, die Belichtungszeit und den ISO-Wert im Detail!

Die Blende

Die Blende ist die Öffnung im Objektiv, durch die das Licht in die Kamera fällt. Die Größe dieser Öffnung kannst du verstellen und hast somit direkten Einfluss darauf, wieviel Licht du in die Kamera eintreten lässt und somit auf die Helligkeit und die Gestaltung des Bildes.

Die Belichtungszeit

Die Belichtungszeit bestimmt, wie lange der Verschluss der Kamera geöffnet ist. Sie hat damit Einfluss auf die Helligkeit des Bildes, aber auch auf die Darstellungsart von bewegten Motiven – scharf oder verwischt.

Der ISO-Wert

Der ISO-Wert bestimmt, welche Lichtmenge für eine korrekte Belichtung erforderlich ist.