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Ich fotografiere seit vielen Jahren mit Canon-Kameras. Meine allererste Kamera war die EOS 350D, dann kam die EOS 600D und schließlich die kleinste Vollformatkamera von Canon, die EOS 6D. Ich fotografiere gern mit den Canon-Kameras und habe auch einiges an Zubehör angeschafft, so dass eigentlich nichts für einen Wechsel auf ein anderes Kamerasystem spricht.
 
Aber in den letzten 3 Jahren  sind mir immer mehr positive Berichte über die Sony-Kameras in die Hände gefallen. Schon lange habe ich mich gefragt, ob mir die Sony-Kameras wohl auch gefallen würden und ob sie wirklich so gut sind, wie man von vielen Fotografen hört.
 
In den letzten Monaten gab es sehr häufig extrem günstige Angebote* für das Set der Sony Alpha 6000 mit dem Standard-Kit-Objektiv mit einem Brennweitenbereich von 16 – 50 mm und dem Tele-Objektiv mit einem Brennweitenbereich von 55 – 210 mm.

Tipp: Übrigens sind die neueren Alpha-Modelle 6300 und 6500 ähnlich aufgebaut. Sie haben zwar neuere und etwas bessere Funktionen, die Grundbedienung ist aber sehr ähnlich!

* Dieses sind Amazon-Partnerlinks. Wenn Du auf das Foto klickst, wirst du auf die Amazon-Seite weitergeleitet. Solltest du die Kamera kaufen, bekomme ich eine kleine Provision. Für Dich entstehen dadurch keine zusätzlichen Kosten. Der obere Link führt zu dem Set mit zweitem Objektiv, der untere nur zur Kamera. 

Zugegeben, das Model der Alpha 6000 ist nicht mehr brandneu, die Kamera kam 2014 auf den Markt, 2016 folgte das nächste Modell, die Alpha 6300. Und inzwischen gibt es sogar die Alpha 6500. Ich habe mich im Vorfeld natürlich über die Unterschiede informiert – die neuen Features der 6300 (z.B. ein spritzwassergeschütztes Gehäuse, ein höherer maximaler ISO-Wert, bessere Video-Features) waren mir nicht so wichtig, dass ich dafür den Mehrpreis bezahlen wollte. Und ich wusste ja noch nicht einmal, ob ich die Sony-Kamera überhaupt behalten wollte… Und die 6500 bietet zwar ein paar interessante Neuigkeiten, ist mir aber mit mehr als 1000 Euro nur für den Kamera-Body zu teuer – es sollte ja nicht meine Haupt-Kamera werden, dafür habe ich bereits meine Canon-Kamera. 

MEIN ERSTER EINDRUCK

Ach, ist die niedlich! Im Vergleich zu meiner Canon-Vollformat-Kamera fällt der Größenvergleich doch sehr heftig aus. Okay, das Objektiv an der Canon-Kamera ist natürlich auch kein Kit-Objektiv, das wäre ebenfalls deutlich kleiner. Aber selbst beim Kamera-Body ist doch ein deutlicher Unterschied zu sehen. 

Das hat einerseits den Vorteil, dass die Sony-Kamera deutlich leichter zu transportieren ist. Andererseits aber auch den Nachteil, dass sie nicht ganz so sicher in der Hand liegt. 

An der Oberseite der Sony Alpha 6000 befindet sich neben dem An-Aus-Schalter und dem Auslöser noch ein frei belegbarer Wahlknopf, das Moduswahlrad und ein Drehrad zum Einstellen von Parametern wie z.B. der Blende.

RÜCKSEITE DER SONY ALPHA 600 

Die wesentlichen Bedienelemente befinden sich auf der Rückseite der Kamera. Das Wahlrad kann gleichzeitig für die Schnelleinstellung z.B. des ISO-Wertes oder des Aufnahmemodus verwendet werden. Alle Einstellungen sind über den „MENU“-Knopf erreichbar. Das Display kann leicht geschwenkt werden. 

MEINE ERSTEN VERSUCHE

Wie Du an den Fotos unschwer erkennen kannst, habe ich mir die Kamera bereits im Sommer gekauft. Bei einem Spaziergang rund um Wulften testete ich die Kamera mit dem 55 – 210 mm Teleobjektiv. 
 
Anfangs musste ich mich etwas umgewöhnen – die Anleitung hatte ich nur bruchstückhaft gelesen und irgendwie waren die Einstellungen doch nicht ganz so wie bei den Canon-Kameras. Insbesondere beim manuellen Fokussieren und beim Verstellen der Fokusfelder habe ich mich nicht gerade geschickt angestellt 😉 Aber: Wer lesen kann ist klar im Vorteil. Nach meinen ersten – erfolglosen – Versuchen habe ich mich dann doch mit der Anleitung beschäftigt und dann wurde ich auch schnell sicherer. 

Aufgenommen mit Sony Alpha 6000, 55 – 210 mm, f/7.1, 1/250 s, ISO 100, Brennweite 210 mm

Aufgenommen mit Sony Alpha 6000, 55 – 210 mm, f/7.1, 1/400 s, ISO 100, Brennweite 210 mm

Aufgenommen mit Sony Alpha 6000, 55 – 210 mm, f/6.3, 1/400 s, ISO 800, Brennweite 210 mm

Aufgenommen mit Sony Alpha 6000, 55 – 210 mm, f/6.3, 1/125 s, ISO 100, Brennweite 210 mm

VORTEILE DER SONY ALPHA 6000

  • Die Qualität der Fotos hat mich beeindruckt. Dafür, dass ich nur Standard-Objektive verwende haben mir die Fotos sehr gut gefallen. 
  • Insbesondere mit dem 55-210 mm Objektiv lassen sich wunderschöne Fotos mit unscharfen Hintergründen machen. 
  • Was mir besonders gefällt:  Die Kamera ist super zu transportieren, sie nimmt nicht viel Platz weg. Daher ist sie jetzt meine Kamera der Wahl, wenn ich z.B. wandern gehe oder reise. Insbesondere beim Wandern genieße ich das sehr, vorher musste ich einen großen Rucksack mit Kamera und Objektiven schleppen und hatte kaum noch Platz für Verpflegung, das ist mit der Sony Alpha alles kein Problem mehr. 
  • Der Autofokus deckt das gesamte Display ab, das fokussierte Motiv muss sich daher nicht zwingend in der Mitte befinden.
  • Das Display ist zwar nicht beliebig schwenkbar, aber für den Einsatz am Boden reichen die Schwenkmöglichkeiten aus. 
  • Die schnellen Serienaufnahmen in Kombination mit den vielen Autofokus-Punkten lassen die Wahrscheinlichkeit größer werden, dass bei schnell bewegten Motiven scharfe Fotos herauskommen. 

WAS GEFÄLLT MIR NICHT SO GUT

  • Die Akku-Laufzeit ist sehr gering. Da die Kamera über einen elektronischen Sucher in Kombination mit dem Display verfügt, ist der Strom-Verbrauch sehr hoch. Da ich das weiß, sorge ich vor und habe immer einen zweiten Akku dabei. Außerdem lässt sich die WLAN-Funktion deaktivieren und das Display bzw. der Sucher. Durch diese Maßnahmen kannst du Strom sparen. Und dann reicht der Akku problemlos für meine Fotowanderung. 
  • Im Standard-Lieferumfang ist kein Akku-Ladegerät enthalten, du kannst die Kamera aber über ein Kabel aufladen. Da ich mehrere Akkus habe, finde ich ein Ladegerät praktischer. Daher habe ich mir zusätzlich ein Ladegerät angeschafft. 
  • Im Standard-Lieferumfang ist leider auch keine Speicherkarte enthalten, diese muss also gesondert angeschafft werden. 

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MEIN FAZIT

Der Kauf hat sich auf jeden Fall gelohnt und ich werde die Kamera in nächster Zeit verstärkt einsetzen. Ich finde, dass die Sony Alpha 6000 ein tolles Einsteigermodell mit einem vernünftigen Preis ist. Aber auch als Reisekamera eignet sie sich hervorragend: Passt gut ins Handgepäck, es gibt ausreichend Zubehör und sie macht einfach Spaß!
 
Wenn Du etwas mehr Geld zur Verfügung hast, kann auch die Sony Alpha 6300* eine gute Wahl sein.
 
Meine Erfahrungen bei meinen ersten Schritten mit der Sony Alpha 6000 möchte ich gern mit dir teilen, daher werde ich in den nächsten Tagen zwei weitere Artikel in dieser Serie veröffentlichen. Einen für absolute Einsteiger und einen für leicht fortgeschrittene Hobby-Fotografen
 
Sei herzlichst gegrüßt!
Nicky